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Am Prinzensteig

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Wir möchten ein Stück des Donausteiges entlangwandern. Der Prinzensteig ist unser ausgewählter Abschnitt, zwischen Linz und Wilhering. Wir wollten diese Wanderung als Rundweg anlegegen und so haben wir als Start Leonding - Hainzenbach gewählt. Ein öffentlicher Parkplatz in der Enzenwinklerstraße ist unser Ausgangspunkt. Beim Aussteigen wird unser Blick  in die ferne und doch so nahe Bergwelt gelenkt. Weit geht es auf dem Wanderweg durch den Kürnbergwald nach Wilhering. Zu Beginn sind hier noch einige andere Wanderer unterwegs, die aber bald weniger werden und dann begegnen uns nur noch vereinzelt Moutainbiker. Nach ca. 7km schweißtreibender Wanderung, es hat an diesem Tag erstmalig 26°, biegen wir auf den Prinzensteig ein, dem schönsten Abschnitt des heutigen Tages. Das Tor zum Steig oder die Tür zum Paradies? Danach geht es auf schmalen Pfaden, teils sehr steil abfallend zur Donau, weiter. Einmal ist es gar mit Seilen versichert. Die vielen Laubbäume verdecken zwar die ...

Die Teufelskirche

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Eine kurze Regenpause wird für eine kleine "Bergwanderung" genutzt. Die Teufelskirche erklimmen wir auf dem zugehörigen Weg Nr. 9. Ausgehend vom Parkplatz in Kirchbach (bei der Kirche ums Eck) starten wir unsere Wanderung. Vorbei an der ehemaligen Volksschule gehts auf einem Wiesenweg Richtung Brücke. Wir queren auch die Gasleitung, die sich wie eine Schlange durchs Waldviertel zieht. Grenzsteine am kleinen Bächlein markieren genau den Verlauf unterm Wasser. Ab nun geht es stetig steil bergauf bis zur Teufelskirche - einem unglaublich mächtigen Felsgebilde. Am Weg entlang begleitet uns ein Bächlein, das begrenzt ist von unheimlich vielen, wie zufällig hingeschmissenen Steinen. Den Bergrücken entlang zieht sich das Felsgebilde der Teufelskirche. Hier wurde erst vor kurzem abgeholzt und dadurch ist eine gute Sicht ins Land möglich. Wir verlassen die Teufelskirche und gehen einen Holzfällerweg entlang wieder zurück zur Forststraße und zu unserem Weg Nr....

Im Plochwald

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Eine kleine Wanderung - etwas windgeschützt - im Plochwald bei Sandl. Größtenteils auf Forstwegen geht es durch den dichten Wald. Der starke Wind ist hier fast nicht spürbar. Ein Blick ins weite Land - ins angrenzende Tschechien ist uns vergönnt, im Hintergrund sind sogar die Kühltürme des Atomkraftwerkes Temelin sichtbar. Ein seltener Anblick, der nur an klaren Tagen möglich ist. Vorbei an verlassenen und verfallenen Häusern geht es weiter. Bergauf führt uns ein Waldweg, der dicht mit Laub bedeckt ist.   Über den Hügel drüber gelangen wir zum Edlbauer Felsen. Wir staunen nicht schlecht, als dieser Felsen als Klettersteig ausgewiesen wird. Aber mit einigen, in Stein gehauenen Steighilfen, ist der Steinfelsen schnell erklommen. Die Aussicht ist es allemal wert. Oben erwartet uns auch noch ein Schild mit den umliegenden Ortschaften in allen Himmelsrichtungen. Sehr interessant für uns. Lange Zeit verweilen wir an diesem schönen Platz. Wir machen uns wieder auf den ...

Nebelstein

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Der Nebelstein auf 1017m ist mein heutiges Ziel. Beginnend von Maissen - beim Parkplatz des Märchenhotels - starte ich am Nebelsteinweg 1 mit der Wegnummer 20.  Der erste Abschnitt führt steil bergan auf einem Steig, vorbei an einsamen Häusern.  Danach kommt ein Stück Forstweg. Hier hat schon jemand fleißig Holz gemacht! Sehr einsam ist es auf diesem Abschnitt des Weges. Als ich zum Güterweg komme, erhasche ich zum ersten Mal einen kurzen Blick auf das Gipfelkreuz des Nebelsteines. Nach einem kurzen Anstieg gelange ich auch schon zur Nebelsteinhütte und zur Aussichtsplattform beim Gipfelkreuz. Der kühle "böhmische" Nordwind lässt mich nur kurz verweilen und so mache ich mich bald auf den Weg nach unten. Ganz wenige Wanderer sind heute unterwegs. Kurz vorm Parkplatz biege ich rechts wieder auf den Weg Nr. 20 ein und wandere stetig bergab.  Hier noch ein Blick auf Harbach und den gegenüberliegenden Mandelstein. Nach einem kurzen Asphaltstück entsch...

Xunde Runde

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Weitra ist heute unser Ziel. Wir parken beim hiesigen Golfplatz und folgen zunächst der grünen Xunden Runde Nr. 1. Entlang des Hausschachenteichs gehen wir Richtung Motorikpark. Ein mittlerweile etwas ungepflegter Spielplatz für Kinder und auch Erwachsene. Bei verschiedenen Stationen können Geschicklichkeit, Gleichgewicht und Koordination geübt werden. Nun geht es auf Forstwegen durch den hohen Fichtenwald weiter bergauf. Wir gelangen schließlich zum Winkelteich. Der kleinste Teich auf unserer Runde. Ein ganz ruhiges, sehr beschauliches Plätzchen, dass auch Wildenten anlockt. Hier wäre auch die Möglichkeit die Runde über St.Wolfgang zu verlängern. Wir entscheiden uns für die kürzere Variante, ist doch der Rucksack im Auto geblieben. Weiter über scheinbar endlose Feld-Sandwege nehmen wir schließlich einen kurzen Abschneider über ein Bächlein zum Grünbachteich. Ein herrliches Plätzchen zum Rasten und Verweilen. Der Blick geht von unserem Sitzbänklein in Richtung Teichhaus....

Stausee Ottenstein

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Eine kurze Sonnenwanderung entlang des Stausees Ottenstein am Wanderweg Nr. 5 haben wir uns heute vorgenommen. Ausgangspunkt ist der Parkplatz am Bootshaus des Staussees. Entlang des Stausees wandern wir hinab zur Staumauer, die über einen Holzsteg überquert werden kann. Über einen Waldweg gelangen wir zum Schloß Ottenstein. Die zugehörige Schloßtaverne ist an diesem Tag leider versperrt und so auch der Blick in den Innenhof des Schloßes. Urkundlich erwähnt wurde Burg Ottenstein 1177, aber man vermutet dass das Gebäude noch um einiges älter ist. Erwähnenswert ist auch noch, dass die Burg im Zweiten Weltkrieg an das deutsche Reich verkauft wurde, das Gebiet um die Burg wurde ausgesiedelt um den Truppenübungsplatz Allentsteig errichten zu können. Momentan gehört sie einer Stiftung und wird von der EVN gepachtet. Zahlreiche Veranstaltungen finden hier im gesamten Jahreskreis statt. Den Forstwegen entlang, vorbei an diesen hübschen zotteligen Hochlandrindern gelangen wir...

Nordwaldkammweg Zusammenfassung

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Der Nordwaldkammweg ist ein Grenzweg zwischen Österreich und Tschechien. Beginnend am Dreisesselberg und endend am Nebelstein. Für uns hat der Weg in Schwarzenberg an der Bushaltestelle begonnen und war von Anfang an eine Reise ins Ungewisse. Außerdem war es für mich die erste Weitwanderung. Das einzige das wir wussten war, dass wir mit kleinerem Gepäck reisen konnten, da für die ersten Tage stabiles Sommerwetter vorrausgesagt war. Das bedeutete einen Kilo weniger im Rucksack, da wir die Regenkleidung zuhause gelassen hatten. Was wir nicht wussten war, wo wir jeden Tag schlafen würden. Es gibt direkt am Weg eher weniger Quartiere und zusätzliche Kilometer wollten wir uns sparen. Also sind wir in den Bus gestiegen und haben uns auf ein "Mal sehen!" eingelassen. Die Quartierfrage war dann allerdigs ziemlich unproblematisch, es fand sich jeden Tag ein Zimmer. Meine Rucksackpacküberlegungen hatten sich auch als gut erwiesen - alles was ich mit hatte, hab ich tatsächlich ge...