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Kuenringerweg 611

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Der Kuenringerweg 611 führt von Gross Gerungs über Schloß Rosenau nach Zwettl und von Allentsteig über Groß Siegharts nach Raabs an der Thaya. Seine Weglänge beträgt ca. 75km. Meine erste Tagesetappe beginnt in Gross Gerungs und endet in Zwettl. Erstmals gehe ich ein längeres Wegstück ganz allein, niemand hat heute Zeit. Aber das kann ich jetzt schon sagen, es war gut, so mit mir allein zu sein und einfach zu gehen - ich habe es sehr genossen! Zeitig am Morgen, es ist noch dämmrig, breche ich vom Hauptplatz in Gross Gerungs auf. Ein Stück die Hauptstraße entlang, biege ich beim neuen Gasthaus Hirsch in Richtung Friedhof ein. Steil bergauf, beim Friedhof vorbei, gelange ich über den Schnabelberg in den Oberrosenauerwald. Gleich bei diesem Haus mit seiner markanten Fassade biege ich rechts ein und folge dem Wiesenweg. Eine riesige Viehweide mit bissigem Zaun versperrt mir den Weg. Weiter über die Wiese gelange ich wieder zur Straße - zum 611er. Ein Reh kreuzt am frühen Morgen...

Toberspitz - Predigtstuhl

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Wir stehen in Nöchling bei der Wandertafel und schauen uns die Toberspitzrunde an. Ein Einheimischer gesellt sich hinzu und verrät uns seine Lieblingsrunde, falls wir mehr als 3 Stunden Zeit hätten. Toberspitz - Hochmauer - Predigtstuhl. Kurzerhand krempeln wir unseren Plan um, versuchen uns die markanten Punkte zu merken und marschieren los. Ausgangspunkt ist der Parkplatz beim Kindergarten. Wir verlassen Nöchling und gehen nach links den markierten Toberspitzweg Nr. 4. Beim Tober (Bauernhof) vorbei, einige geladene Weidezäune müssen gekreuzt werden, marschieren wir bei heißem Wetter, unser Ziel den Toberspitz vor Augen, doch recht steil bergauf. Nach ca. 1 Stunde gelangen wir zum Gipfelkreuz des Toberspitz auf 734m. Ein kleines Guckfenster gibt es in Richtung Peilstein, ansonsten ist es leider sehr dicht bewaldet und es ist keine Aussicht möglich. Wieder vom Gipfel runter, folgen wir nun nicht der Markierung, sondern biegen auf Empfehlung nach rechts, zur Hochmauer 739m. H...

Vier-Märkte-Weg 2

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Eine Woche später brechen wir zur 2 Etappe des Vier-Märkte-Weges auf. Diesmal starten wir in Schönbach und das Ziel ist Gross Gerungs. Das Auto parken wir am Parkplatz beim Friedhof. Ein kurzer Blick zur Kirche in Schönbach und dann geht es los. Es geht der Straße entlang aus Schönbach hinaus. Das unangenehmste Stück ist der Weg auf der doch gut befahrenen Bundesstraße, bis wir bei Klein Siegharts rechts einbiegen. Hier führt die Straße direkt durchs Gelände des hiesigen Sägewerks. Ab nun geht es bergauf durch Münzberg. Vorbei beim Meridianstein geht es noch geraume Zeit bergauf und so legen wir beim Marterl in Kühlhof eine kurze Rast ein. Weiter geht es am Güterweg in Richtung Perwolfs, hier zweigt der Weg nach links in einen Wiesenpfad ein. Vor uns liegt schon Altmelon in Sichtweite. Hier sehen wir auch wieder die Bärentatzen, die uns am Weg schon etliche Male aufgefallen sind.  Zuhause lesen wir dann nach - der Bärentrail - erst wenige Tage zuvor eröffnet - ein Rundweg...

Vier-Märkte-Weg 1

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Mein Wunsch des heurigen Frühsommers ist der Vier-Märkte-Weg 612. Ein ca. 60 km langer Rundweg von Gross Gerungs über Rapottenstein nach Schönbach und über Arbesbach wieder nach Gross Gerungs. Wir brechen um 8:00 morgens in Gross Gerungs auf. Es geht quer durch den Ort in Richtung Hypolz. Nach einem Straßenstück gehen wir steil bergauf nach Friesenhof. Wir queren Gr. Gundholz, wo an diesem frühen Morgen schon viele Bauern unterwegs sind. Danach geht es auf die Burgleiten. Vorbei an riesigen Steingebilden wie die Steinerne Stube, die Gletschermühle und den steinernen Torbogen. Uralten Zeugen eines dagewesenen Meeres im Waldviertel. Nun wandern wir hinab zur Heumühle und es geht den Kamp entlang. Ein gemächlicher Wanderweg am Wasser, an diesem sehr heißem Tag. Wir queren zweimal die Straße und sehen kurz nach mittag endlich Rapottenstein. Im Gasthaus Rotheneder kehren wir ein und speisen vorzüglich ein Mittagsmenü und danken dem Wirt für unsere wiederaufgefüllten Wasserflasch...

Ruine Aggstein

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Das Ziel ist der Dunkelsteinerwald - die Ruine Aggstein. Sehr hoch oben, über der Donau thronend ist sie in meinem Kopf. Am Morgen dieses Urlaubstages, der doch einigermaßen sonnig beginnt, beschließen wir dorthin aufzubrechen und das Glück ist auf unserer Seite, das Wetter hält! Ein Freund hat uns auf den Wanderweg von Maria Langegg zur Ruine Aggstein aufmerksam gemacht und so parken wir vor der Wallfahrtskirche Maria Langegg. Neben vielen Wanderschildern hat mir das Folgende am Meisten gefallen. Und gleich noch vorneweg, wir hatten keine Gelegheit das Verbot zu missachten!   Wir wandern geraume Zeit auf Forstwegen durch den Laubwald. Vom vielen Regen der letzten Nacht ist der Boden sehr weich und teilweise noch sehr feucht. Die Jacken sind bald im Rucksack verschwunden, es ist einfach zu schwül. Auf einer kleinen Lichtung erhaschen wir einen Blick zurück zur Wallfahrtskirche Maria Langegg. Nach gut einer Stunde kommt die Ruine Aggsbach schon in Sicht. Natürlich gehen wi...

Am Prinzensteig

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Wir möchten ein Stück des Donausteiges entlangwandern. Der Prinzensteig ist unser ausgewählter Abschnitt, zwischen Linz und Wilhering. Wir wollten diese Wanderung als Rundweg anlegegen und so haben wir als Start Leonding - Hainzenbach gewählt. Ein öffentlicher Parkplatz in der Enzenwinklerstraße ist unser Ausgangspunkt. Beim Aussteigen wird unser Blick  in die ferne und doch so nahe Bergwelt gelenkt. Weit geht es auf dem Wanderweg durch den Kürnbergwald nach Wilhering. Zu Beginn sind hier noch einige andere Wanderer unterwegs, die aber bald weniger werden und dann begegnen uns nur noch vereinzelt Moutainbiker. Nach ca. 7km schweißtreibender Wanderung, es hat an diesem Tag erstmalig 26°, biegen wir auf den Prinzensteig ein, dem schönsten Abschnitt des heutigen Tages. Das Tor zum Steig oder die Tür zum Paradies? Danach geht es auf schmalen Pfaden, teils sehr steil abfallend zur Donau, weiter. Einmal ist es gar mit Seilen versichert. Die vielen Laubbäume verdecken zwar die ...

Die Teufelskirche

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Eine kurze Regenpause wird für eine kleine "Bergwanderung" genutzt. Die Teufelskirche erklimmen wir auf dem zugehörigen Weg Nr. 9. Ausgehend vom Parkplatz in Kirchbach (bei der Kirche ums Eck) starten wir unsere Wanderung. Vorbei an der ehemaligen Volksschule gehts auf einem Wiesenweg Richtung Brücke. Wir queren auch die Gasleitung, die sich wie eine Schlange durchs Waldviertel zieht. Grenzsteine am kleinen Bächlein markieren genau den Verlauf unterm Wasser. Ab nun geht es stetig steil bergauf bis zur Teufelskirche - einem unglaublich mächtigen Felsgebilde. Am Weg entlang begleitet uns ein Bächlein, das begrenzt ist von unheimlich vielen, wie zufällig hingeschmissenen Steinen. Den Bergrücken entlang zieht sich das Felsgebilde der Teufelskirche. Hier wurde erst vor kurzem abgeholzt und dadurch ist eine gute Sicht ins Land möglich. Wir verlassen die Teufelskirche und gehen einen Holzfällerweg entlang wieder zurück zur Forststraße und zu unserem Weg Nr....