Tischberg - des Waldviertels höchster Berg

Unlängst bei einer Recherche stoße ich auf die Höhenmeter des Tischberges. 1063m.
Sieh an, noch ein bisschen höher als der Nebelstein 1017m- dieser gilt in unseren Breiten als höchste Erhebung der Region. Weit gefehlt, eine "Besteigung" des Tischberges wird geplant.
Wir parken unser Auto in Stadelberg und folgen dem Weg der Aichelbergumrundung. Einen beschilderten Weg auf den Tischberg gibt es nicht. Aber Bernhard Baumgartner beschreibt in seinem Buch "Waldviertel Grenzenlos" eine ähnliche Tour ("Drei-Tausender-Tour" mit Christinaberg)
In Serpentinen durchs Gelände und auf Forstwegen wandern wir nach oben. Nach ca 30 min kommen wir zum ersten Aussichtsplatz. Typische Waldviertler Baumlandschaft so weit das Auge reicht.
Nur wenige Meter weiter entlang des Forstweges, taucht plötzlich ganz unspektakulär der "Gipfel" des Tischberges vor uns auf.  Ein riesiger Granitblock mit einem einfachen Holzschild und mit der Aussicht auf diese Granitwand - ein Monstrum.
Wir wollen noch weiter nach Christinaberg, an der Grenze zu Tschechien. Wieder geht es im tiefsten Wald auf Forstwegen dahin. In der Ferne 2 Mountainbiker, die ob der ungewohnten Wanderer die Köpfe drehen.
Auch hier verrät uns ein kleines Schild, dass wir angekommen sind. 1793 hat hier Karl Josef Freiherr von Hackelberg-Landau die Glashütte errichten lassen und nach seiner Gattin benannt. Spuren von den ehemaligen Bauten sind nur noch zu erahnen. Ein Martel zu Ehren des hl. Hubertus ist ebenfalls zu finden.






Ein Stück an der Grenze entlang, dann wieder auf denselben Forstwegen wie zuvor, wandern wir zu unserem Ausgangspunkt nach Stadelberg zurück.
Weglänge: 11km
Gehdauer: inkl.Pausen ca 3,5 Std.

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