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Seekopf - Kienstockspitze - Hirschwand

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Eine Wanderung in der Wachau zum Muttertag. Die Auswahl ist schnell getroffen, haben wir doch schon viel vom Seekopf in der Nähe von Rossatz gehört.
Der Parkplatz beim Meurersteug in Oberkienstock ist unser Ausgangspunkt zur Wanderung auf den Seekopf .
Die Landschaft beginnt gerade grün zu werden. Die Buchen in schönstem hellgrün, obwohl auch hier bemerkbar ist, dass es vor Kurzem noch Forst gegeben hat.
Steil geht es bergauf, zuletzt in gebirgig anmutenden Serpentinen, zwischen unzähligen Stoamandeln, gelangen wir nach oben auf den Seekopf 671m, zur Aussichtswarte.
Der Blick von der Aussichtplattform ins Land ist wundervoll und weitläufig. Der Turm ist schon etwas in die Jahre gekommen, kurz überlegen wir ob wir da wirklich raufwollen, die Neugier siegt.
Dann geht es weiter auf einem schmalen Steig, über Felsbrocken zum nächsten Aussichtspunkt der Kienstockspitze auf 591m.
 Der Blick geht auf Weißenkirchen.
Der Weg führt nun wieder retour bis zum Seekopf, dort nehmen wir dann die Ab…

Die Steinriesen bei Lembach

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Die mystische Steinwelt am Ortsende von Lembach, unweit von Rapottenstein, lockt uns zu einer Rundwanderung.
 Die Granitmasse im Waldviertel gilt ja als ältestes Gebirge von Österreich. Zahlreiche Steinformationen geben Zeugnis davon. Besonders verschiedenartige Formen verbergen sich hinter dem Dörfchen Lembach, an dessen Straßenende der Wanderweg beginnt.
Bei unserer Wanderung am Vier-Märkte-Weg sind wir an einzelnen Stellen ja schon einmal vorbeigewandert. Wir beginnen beim Steinernen Torborgen. Solche Stellen kennt man ja sonst nur im hochalpinen Gelände.
Weiter gehts auf steilen Steigen hinunter, bis zum Forstweg. Am tiefsten Punkt wendet der Weg und steigt wieder steil an zur nächsten Formation - der Gletschermühle.
Gletschermühlen sind spiralförmige Hohlräume, die beim Abfließen der Gletscher entstanden sind. Das Schmelzwasser versetzt Gesteinsbrocken in kreisförmige Bewegung und bildet dadurch kreisrunde Hohlräume mit einem Durchmesser bis zu 20m. Etliche dieser runden Ausbucht…

10 Mühlenweg

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Es juckt in den Füßen, bei diesem herrlichen Frühlingswetter. Der 10 Mühlenweg in Reichenthal bei Bad Leonfelden kommt in die engere Auswahl. Ich mag das Mühlviertel bei Wanderungen besonders gerne. Bestens beschildert, zumeist Einkehrmöglichkeiten und eine weitläufig hügelige Landschaft.
Und so starten wir am frühen Morgen am Parkplatz hinter der Kirche von Reichenthal - Wanderweg 154 - 10 Mühlenweg.
Durch den Ort, am Sportplatz vorbei, biegen wir links in einen Feldweg mit Ausblick auf den Sternstein, unweit von Bad Leonfelden. Die erste von 10 Mühlen, die Altmühle bleibt uns leider verborgen, ein dichter Fichtenwald verhindert die Sicht. Es geht weiter auf Waldwegen zur Graselmühle. Ein typisches Mühlviertler Gebäude mit einem funktionstüchtigem Mühlrad an einem idylischen Platz unweit der tschechischen Grenze.
Wir unternehmen von hier aus auch einen Abstecher zum "tschechischen Südpol". Ein markanter Platz mit einem Granitstein und den geografischen Koordinaten darauf.
E…

Kuenringerweg 611 - 2

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Die erste längere Wanderung des heurigen Jahres. Die Vorfreude meinerseits ist groß, der gewählte Tag verspricht bestes Wetter. Die Freude wird noch großer als Herr D. meint, er würde doch gerne wieder mitgehen. Geplant ist der Abschnitt von Zwettl nach Scheideldorf.
Zeitig am Morgen starten wir in Zwettl am Parkplatz Oberhof.
Zwischen dichtem Frühverkehr und diesem Versprechen (!) verlassen wir den Ort.
Wir biegen links ein und folgen dem Gradnitzbach. Bei -1 Grad spüren wir die Kälte des Baches besonders.
Wir wandern unter der Brücke für die neue Umfahrung durch und dann am Wanderweg neben den Schienen nach Gradnitz.
Wir kommen durch den Ort Gradnitz und dann gehen wir weiter auf Güterwegen nach Großhaselbach. Hier queren wir die B 36.
Teils auf Feldwegen, teils auf Waldwegen, größtenteils auf asphaltierten Wirtschaftswegen, aber lange Zeit der Bahn entlang, kommen wir in den nächsten Ort - Germanns. Bis auf ein paar Bauern die ihre Felder bearbeiten und drei Joggern die uns in Germ…

Kleiner Semmering

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Ein kleines Teilstück des Bahnwanderweges führt zum Großen BruderndoferTunnel - dem "kleinen Semmering".
Wir parken unweit der Mitteleurpäischen Wasserscheide, an der Weggabelung zu unserem Wanderweg Nr. 9o. Flüsse nördlich fließen in die Nordsee, jedes Wasser südlich der Wasserscheide fließt ins Schwarze Meer.

Im Sommer ein Forstweg, im Winter ist der Weg tiefverschneit. Eine Traktorspur errleichtert das Stapfen im tiefen Schnee. Die ersten milden Temperatuen im heurigen Jänner lassen uns zügig vorankommen. Undendlich vielen Tierspuren kreuzen unseren Weg.
Am Wegesrand stehen unzählige dieser Holzstöße in perfekter Form. Da kann unsereins ja noch was lernen!

Das letzte Stück vorm Tunnel gehen wir auf den Gleisen. Wir möchten unbedingt das Naturschauspiel der "Eismänner" im Tunnel sehen - und wir werden nicht enttäuscht. Die heurigen eiskalten Temperaturen haben es möglich gemacht. Durch das Wassertröpfeln von den Tunnelwänden wachsen hier die Eiszapfen von unten n…